Fachgruppe „KompKat

Ziel der Fachgruppe ist die Schaffung eines Fachverfahrens (Kompensationskataster) zur Verwaltung von landschaftspflegerischen Maßnahmen, die von möglichst allen Straßenbauverwaltungen des Bundes und der Länder genutzt wird.

Der Neu-, Aus- oder Umbau von Straßen bedeutet regelmäßig Eingriffe in Natur und Landschaft sowie in Lebensräume geschützter Arten. Auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes ergeben sich dadurch für die Straßenbauverwaltungen die Pflicht zur Umsetzung und Unterhaltung von landschaftspflegerischen Maßnahmen sowie eine Berichtspflicht gemäß § 17 (7) BNatSchG.

Ein Kompensationskataster ist ein Fachverfahren zur Erfassung und Verwaltung der landschaftspflegerischen Maßnahmen von der Genehmigung über die Ausführung bis zur Unterhaltung. Es unterstützt u. a. bei der Organisation von Pflege und Kontrolle und trägt somit zu einem langfristigen Maßnahmenerfolg bei. Durch Abfragemöglichkeiten und Berichte werden die täglichen Arbeiten der Straßenbauverwaltungen erleichtert.

Schnittstellen zu anderen Fachverfahren werden bei der Entwicklung berücksichtigt.

Aufgaben der Fachgruppe:

  • Aufstellen eines Anforderungskatalogs an das Kompensationskataster: Mindestanforderungen und zusätzliche Funktionalitäten
  • Festlegung von einheitlichen Begriffsdefinitionen
  • Prüfung und Bewertung von bestehenden Verfahren auf ihre Eignung als Grundlage für die Weiterentwicklung
  • Weiterentwicklung eines bestehenden oder Entwicklung eines neuen Fachverfahrens

Fachgruppe „KompKat" Kompensationskataster

ARBEITSFELD
BAU / ERHALTUNG / BETRIEB

Leiterin: Katarina Rößler, SN

Beteiligte Verwaltungen:
BMVI, BRH, BAST, BAB, BB, BW, BY, FBA, HE, HH, MV, NI, NW, RP, SH, SL, TH,
Fachgruppe: BB, BW, BY, HE, NI, NW, RP, SH, SN, ST, TH
Fachreferat im BMVI: StB 13